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Beitrag von Talita am Sa Sep 27, 2008 1:30 am

Alles liegt in Dir

Wenn Du denkst, dass Du geschlagen bist, dann bist Du geschlagen.
Wenn Du denkst, dass Du es nicht wagst, wirst Du es nicht wagen.

Wenn Du gewinnen möchtest, aber denkst, dass Du es nicht kannst,
ist es fast unmöglich, dass Du es schaffen wirst.

Wenn Du denkst, dass Du verlieren wirst, hast Du verloren.
Denn in der Welt draußen wirst Du sehen, dass Erfolg mit dem Willen eines Menschen beginnt.
Alles liegt in Dir.

Gar oft ist mancher Lauf verloren, bevor auch nur ein Schritt getan.
Und manch ein Feigling hat versagt, bevor er sein Werk auch nur begann.

Denke groß und Deine Taten werden wachsen.
Denke klein und Du wirst zurückbleiben.
Denke, dass Du kannst - und Du wirst können.
Alles liegt in Dir.

Wenn Du denkst, dass Du ausgestoßen bist, dann bist Du es.
Du musst hoch denken, um aufzusteigen.
Du musst von Dir überzeugt sein, bevor Du jemals einen Preis gewinnst.

Des Lebens Kämpfe werden nicht immer von den Stärkeren und Schnelleren geführt.

Aber früher - oder später - der Mensch, der gewinnt, ist der, der denkt, er kann.

Wenn wir uns einreden, etwas nicht zu können, werden wir nie erfahren, was in uns steckt!

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Beitrag von Talita am Sa Sep 27, 2008 1:32 am

Der Schmetterling

Eine junge, stachelige Raupe träumte davon, wunderschön und frei zu sein.

Doch die anderen Raupen um sie herum redeten ihr ständig ein: Man ist nun einmal das,
was man ist. Wir müssen uns so annehmen, wie wir sind. Mit Haut und Haaren.
Was zählt, sind alleine Fakten. Alles andere ist nur leere Träumerei!
Niemand kann nun einmal aus seiner Haut!



Die junge Raupe konnte dies nicht glauben und glaubte vielmehr an ihre Träume und Wünsche.
Als die alten Raupen wieder einmal der jungen die Fantastereien ausreden wollten,
flog neben ihnen plötzlich ein wunderschöner Schmetterling auf ....
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Beitrag von Talita am Mi Nov 19, 2008 2:09 am

Das Glückpelzchen


In einem fernen Tal, dort wo niemals ein Mensch hinkommt, lebt ein ganz besonderes Volk. Die
Menschen sind alle sehr, sehr glücklich und gesund. Denn sie haben hier ganz sonderbare Gebräuche
und Rituale.

Immer, wenn sie sich begegnen, greifen sie in einen Beutel, der mit vielen Glückspelzchen gefüllt ist
und schenken sich gegenseitig ein Glückspelzchen. Das löst dann sofort unsagbare Glücksgefühle aus
und die Glückspelzchen scheinen niemals auszugehen. Es scheint sogar, als würden sie mit jedem Weiterschenken mehr werden. Doch darüber hat sich noch niemals jemand Gedanken gemacht.

Eines Tages kommt von ferne her eine Hexe über die Berge in das Tal dieser Menschen, um dort ihre
Salben und Tränke zu verkaufen. Den ersten Menschen dem sie begegnet, spricht sie gleich an und
preist ihre Wundermittel. Freundlich aber doch etwas verwundert schaut sie dieser an, denn er weiß
nicht, was er damit soll. Wie üblich schenkt er ihr ein Glückspelzchen. So etwas ist aber der Hexe aber
noch nie passiert. Normalerweise findet doch ihre Medizin reißenden Absatz. Doch hier scheint man
nicht einmal zu wissen, was Krankheit und Leid ist. Auch als sie ins Dorf geht, begegnet ihr überall Verwunderung, ob ihrer Heilmittel und statt ein gutes Geschäft zu machen, bekommt sie nur lauter Glückspelzchen. Einen ganzen Sack hat sie nun schon, aber sie ist damit gar nicht zufrieden, denn sie
hat nur ihr Geschäft im Kopf.

Die Hexe überlegt, was zu tun sei und beschließt eine List anzuwenden. Als sie am nächsten Tag ins
Dorf geht, spricht sie einen Mann an und sagt zu ihm: "Hast du nicht gesehen, was deine Frau soeben gemacht hat?" Der Mann schüttelt den Kopf und fragt, was es denn gewesen sein soll?

Die Hexe antwortet: "Deine Frau hat soeben dem Nachbarn ein Glückspelzchen geschenkt und dessen
Kindern sogar zwei!" Da lacht der Mann und fragt, was denn daran so besonderes sein soll?
Die Hexe antwortet: "Denkst du denn überhaupt nicht nach? Wenn deine Frau so verschwenderisch
mit den Glückspelzchen umgeht, dann wird sie bald keines mehr für dich haben. Die Glückspelzchen
sind doch viel zu wertvoll, als dass man so unbedacht damit umgeht."
Nun ist der Mann ganz verwirrt und weiß gar nicht mehr, was er darauf sagen soll.

Als am Abend die Kinder im Bett liegen, erzählt er seiner Frau von dem Erlebnis mit der Hexe und fragt
sie, was sie denn dazu meint? Doch auch sie weiß keine Antwort und ist nun ebenfalls verwirrt, denn
darüber hat sie noch nie nachgedacht. Als sie endlich schlafen gehen, haben beide eine unruhige Nacht
mit vielen wirren Träumen. Am Morgen beschließt deshalb die Frau, mit ihren Freundinnen darüber zu sprechen, doch auch diese wissen keinen Rat und bald ist das ganze Dorf beunruhigt. Man beschließt,
in Zukunft ein bisschen vorsichtiger im Umgang mit den Glückspelzchen zu sein, denn man kann ja nie
wissen.

Bald gibt es die Glückspelzchen nur mehr für besondere Verdienste und auch das wird immer seltener.
Da man ja gewohnt ist, sich gegenseitig zu beschenken, stecken sie sich nun immer öfter Steine in ihren Beutel, um sie als Ersatz für die Glückspelzchen zu verwenden. So bleiben die Glückspelzchen im Beutel
und stattdessen gibt es harte und kalte Steine. Niemand fällt auf, dass alle misstrauischer geworden
sind und das Lachen immer mehr aus ihren Gesichtern verschwunden ist.

Man hat sich rasch an die neuen Umstände gewöhnt und lagert die eigenen Glückspelzchen an einem
sicheren Ort, wo sie nicht gestohlen werden können. Die Hexe aber jubelt, denn seit es keine
Glückspelzchen mehr gibt, sind auch die Menschen krank geworden und das Geschäft mit ihrer Medizin
floriert wie nie zuvor. Die Jahre vergehen und an jeder Ecke gibt es nun eine Apotheke, in der man die Wundermittel der Hexe kaufen kann.



Viele Jahre später, als sich niemand mehr sich an die frühe, glückliche Zeit erinnert, kommt wieder eine
Hexe über die Berge in das Tal. Als sie dort die Kinder beim Spielen beobachtet, geht sie zu ihnen, greift
in ihren Beutel und schenkt jedem ein Glückspelzchen. Das macht sie nun jeden Tag und manchmal
schenkt sie gleich zwei oder drei Glückspelzchen den Kindern. Die Kinder haben viel Freude damit und beginnen ihrerseits sich gegenseitig mit Glückspelzchen zu beschenken. Auch zuhause beschenken sie
ihre Eltern und in der Schule die Lehrer.

Anfänglich messen dem die Erwachsenen nicht all zu viel Bedeutung zu. Doch als sie bemerken, dass die Kinder nur noch Glückspelzchen verschenken, nehmen sie ihren Nachwuchs ins Gebet, um diesen den sorgfältigen Umgang mit Glückspelzchen zu lehren. Sorgenvoll beschließen sie auch, dieses Problem im Ältestenrat vorzubringen. Dort wird dann auch bald ein Gesetz erlassen, welches den Umgang mit Glückspelzchen regeln soll. Doch alles hilft nichts mehr, die Kinder sind nicht mehr zu bremsen und
schenken weiterhin großzügig überall ihre Glückspelzchen her.

Die Erwachsenen werden langsam älter und kränklicher und sterben nach und nach. Aus den Kindern
wächst eine neue, glückliche Generation heran, die bei jeder Gelegenheit Glückspelzchen verschenkt.

Und so gibt es wieder ein fernes Tal, in dem nur gesunde und glückliche Menschen leben ...

lg. Talita
(die den "Urheber" dieser Geschichte nicht kennt)

Weils grad so passt, möchte ich jedem hier, der's will, virtuell sein ganz persönliches "Glückspelzchen"
schicken sder
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