Diese 7 Internet-Sünden können dich den Job kosten

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Beitrag von sigi am Do Sep 30, 2010 8:58 pm

Wer über einen Internetauftritt verfügt, sollte sich im Klaren darüber sein, dass dieser potenziell jedem offensteht. Dies gilt auch für soziale Netzwerke, wo sich viele sicherer fühlen, wenn sie ihre Privatsphäre-Einstellung so eingerichtet haben, dass nur ihre Freunde Zugriff - etwa auf Statusmeldungen und Fotos - haben. Dabei wird oft übersehen, dass auch Arbeitskollegen und Vorgesetzte in der Freundesliste stehen - was zu ernsten Problemen im Job führen kann. krone.at hat die 7 größten Internet-Sünden, die dich deinen Job kosten können, zusammengefasst.


1. Negative oder sarkastische Kommentare


Wer kennt das nicht: Nach einem langweiligen Tag im Büro, einer frustrierenden Besprechung oder einem hitzigen Argument mit dem Chef möchte man sein Unglück teilen - am besten mit der gesamten Freundesliste. Dumm nur, wenn ein Vorgesetzter oder nicht wohlgesonnener Arbeitskollege mitliest. Zahlreiche Menschen mussten deshalb bereits ihr Büro räumen, etwa eine britische Teenagerin, die ihren Job als "Oh mein Gott!! So langweilig!!!" beschrieb. Eine Professorin der Universität East Strodsburg im US- Bundesstaat Pennsylvania wurde gefeuert, sie hatte per Facebook nach einem anstrengenden Tag sarkastisch um einen "diskreten Auftragskiller" gebeten. Dabei müssen Kommentare zur Arbeit nicht einmal in schriftlicher Form abgefasst sein, um Anlass für einen Rauswurf zu bieten: Ein Feuerwehrmann und Rettungssanitäter aus dem US- Bundesstaat South Carolina wurde entlassen, nachdem er ein Cartoon- Video über die Arbeit im Krankenhaus als Parodie ins Internet gestellt hatte - seine Vorgesetzten empfanden es als "Peinlichkeit".
2. Seine Firma oder einzelne Personen verteidigen


Ja, auch das Gegenteil von Punkt 1 kann zu Schwierigkeiten führen. Schließlich ist ein einzelner Mitarbeiter nicht Sprachrohr einer ganzen Firma, er kann unwissentlich Unwahrheiten oder Dinge, die nicht für die Öffentlichkeit gedacht sind, verbreiten und so die Firma mehr beschädigen als ihr helfen. Einmal davon abgesehen, wenn Vorwürfen auf persönlicher Ebene entgegnet wird - wovon zum Beispiel ÖBB- Pressesprecher Thomas Berger ein Lied singen kann. Er hatte sich im August 2010 auf Facebook in einer Gruppe, die sich über die Kosten für das Sommerticket mockierte, derart echauffiert, dass er sich später für seine Äußerungen entschuldigen musste. Unter anderem war da zu lesen: "Und die ÖBB sind nicht die Caritas, die etwas verschenken können" - trotz vorhergehender Beschimpfungen kein adäquater Tonfall, auch nicht online.

3. Details ausplaudern und Spekulationen weitertragen


Firmeninternes hat auf privaten Internetseiten und Profilen nichts zu suchen - seien es Spekulationen zu Übernahmen, Personalrochaden oder auch nur das Lieblingsessen des Chefs. In ernste Schwierigkeiten ist aus diesem Grund zum Beispiel im März dieses Jahres die israelische Armee geraten - ein Soldat hatte via Facebook Einsatzdetails verraten, eine groß angelegte Razzia musste daher abgeblasen werden. Auch fünf Krankenschwestern aus Kalifornien wurde die Liebe zum sozialen Netzwerk zum Verhängnis, sie wurden entlassen nachdem feststand, dass sie sich dort über Patienten austauschten.
4. Zu viel Privates preisgeben & zu freizügige Fotos


Experten warnen insbesondere Jugendliche immer wieder, dass das Internet nicht vergisst - freizügige Fotos oder die Zugehörigkeit zu Gruppen wie "Ich kann auch ohne Alkohol lustig sein, aber sicher ist sicher" schrecken potenzielle Arbeitgeber möglicherweise ab und sind oft Jahre später noch zu finden. Doch auch Erwachsene kann der Fluch der Offenherzigkeit den Job kosten. So wurde die Angestellte eines Pflegeheims im US- amerikanischen Minnesota gefeuert, weil sie Fotos von sich und ihren Patienten entgegen der Bestimmungen ihres Arbeitgebers online gestellt hatte. Eine Bewerberin zur Bankangestellten hingegen erhielt den Job erst gar nicht - in ihrem Twitter- Profil war sie mit Joint zu sehen.
5. Verräterische Online- Aktivität im Krankenstand


Im Internet Veröffentlichtes ist oft minutengenau nachvollziehbar, auch Fotos verraten Datum und oft sogar Ort der Aufnahme - im Krankenstand Schi zu fahren und die Bilder später zu veröffentlichen, ist also keine gute Idee. Im April letzten Jahres musste eine Schweizerin ihren Arbeitsplatz räumen, nachdem sie sich während eines Krankenstands bei Facebook eingeloggt hatte. Sie war wegen Migräne entschuldigt, die sie mit dem Licht des Computers erklärte - sie müsse in einem dunklen Raum liegen, behauptete sie. Dieses Argument ließ der Arbeitgeber verständlicherweise nicht mehr gelten.

6. Eigene Identität verschleiern


Auch wenn man ob dieser Beispiele versucht sein könnte, online einfach unter anderem Namen zu agieren - dieser Schritt kann nach hinten losgehen. Insbesondere, wenn durch die Freundesliste oder die eigenen Kommentare nachvollzogen werden kann, um wen es sich handelt. Nicht nur, dass Postings so nach außen hin Kompetenz vermissen lassen, auch die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen zur Person innerhalb der Firma leidet.
7. Unerwünschtes Surfen während der Arbeitszeit


Um des teils hemmungslosen Websurfens während der Arbeitszeit Herr zu werden, haben zahlreiche Firmen einige Websites wie Facebook bereits gesperrt. Doch auch in anderen Unternehmen ist der Zeitvertreit im Internet nicht gern gesehen. Gibt es firmeninterne Regeln, gilt es, sich an sie zu halten. Eine klare Gesetzeslage existiert nicht, einige Minuten Internetsurfen pro Tag während der Arbeitszeit sollten jedoch kein Problem darstellen. Dennoch sollte man diesen Spielraum nicht ausreizen, denn - wenn auch in den meisten Fällen aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht erlaubt - es ist ein Leichtes, die Kommunikation innerhalb eines Unternehmens lückenlos zu überwachen. Und wer möchte schon, dass der Chef private E- Mails mitliest? www.krone.at

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