Sigis Info Forum....the best of *NEWS*
Würden Sie gerne auf diese Nachricht reagieren? Erstellen Sie einen Account in wenigen Klicks oder loggen Sie sich ein, um fortzufahren.

„Die Horen“Das Leben ist ein Soundtrack

Nach unten

„Die Horen“Das Leben ist ein Soundtrack Empty „Die Horen“Das Leben ist ein Soundtrack

Beitrag von sigi Mi Aug 27, 2008 7:29 pm

In der aktuellen Ausgabe des Literaturmagazins „Die Horen“ schildern bekannte Autoren, wie die Stones, Pink Floyd oder Amy Winehouse ihr Leben beeinflusst haben.


„Die Horen“Das Leben ist ein Soundtrack Hbhous10
1955 gründete Kurt Morawietz in bewusster Schiller-Nachfolge die Zeitschrift „Die Horen"



Welches Lied haben Sie bei Ihrem ersten Kuss gehört? Zu welchen Songs mit der Teenie-Clique am wildesten getanzt? Klänge und Lieder hinterlassen Spuren in unserem Leben. „Jeder von uns wird mit der Zeit zu einem musikalischen Archiv, das aus unzähligen Tracks besteht“, mutmaßen auch die „Horen“-Herausgeber Uwe Kolbe, Jürgen Krätzer und Stephan Turowski.

Im aktuellen Band der Literaturzeitschrift mit dem Titel „Klangspuren. Songs und Soundtracks“ schreiben 52 Autoren – darunter Marcel Beyer, Ann Kotten, Thomas Brussig und Monika Rinck – über einen Song ihrer Wahl und wie dieser ihr Leben geprägt hat.

Die Schriftsteller tauchen Musiker wie die Beatles, die Rolling Stones, Deep Purple, Procol Harum, Led Zeppelin oder Pink Floyd, Leonhard Cohen und Michael Jackson ins Scheinwerferlicht. Ein Beitrag zeigt das facettenreiche Talent von Bob Dylan: Der Sänger war auch bildender Künstler, Maler und Zeichner und das aktuelle „Horen“-Heft ist mit Dylan-Bildern illustriert.

Wildes Fantasie-Englisch der Jugendzeit
Wichtig war den Herausgebern des buchdicken Horen-Bandes, dass nicht nur Sounds als diffuse Reminiszenzen beschworen, sondern auch die Liedtexte ernst genommen werden. Eine große Rolle spielen deshalb die Übersetzungen der meist fremdsprachigen Songs ins Deutsche. Die Autoren sahen sich dabei an vielen Stellen mit der Unübersetzbarkeit konfrontiert, entlocken dem Leser aber oft ein Schmunzeln, weil Text-Missverständnisse von einst wieder wachgerufen werden.

Wer erinnert sich nicht – leicht betreten – an das pubertär-begeisterte Mitgegröle in einem dadaistisch anmutenden Fantasie-Englisch? Wann wurde einem klar, dass Dylans „Story of the Hurricane“ kein meteorologisches Desaster beschreibt? Wann schlug man nach, was Jaggers „Satisfaction“ meint und wann begriff man die Melancholie von Cohens „Suzanne“ oder Roger Waters´ „Wish you where here“?

„Klangspuren. Songs und Soundtracks“ macht Lust, sich wieder einmal auf den persönlichen Kosmos der Pop- und Rockwelt zu stürzen und im Soundtrack des eigenen Lebens in Erinnerungen zu schwelgen.

Die Horen“ ist eine Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kritik und erscheint vierteljährlich im NW-Verlag. Die aktuelle Ausgabe trägt den Titel „Klangspuren. Songs und Soundtracks“ und kostet 14 Euro.
sigi
sigi
Admin
Admin

Männlich
Anzahl der Beiträge : 5465
Alter : 64
Ort : Gratkorn
Arbeit/Hobbies : ja..eh alles...
Laune : wechselhaft
Anmeldedatum : 21.10.07

http://www.realhp.de/members/siegfried

Nach oben Nach unten

Nach oben

- Ähnliche Themen

 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten